Kurzbesuch in Borwa II/Südafrika
(März 2001) Bericht über einen Besuch im Partnerkirchenkreis BORWA II (ELCSA) in Mabatho/Südafrika von Superintendent Dr. Wolf-Dietrich Köhler.
Vom Donnerstag, dem 8. Februar 2001 (Abflug in Hannover um 20.35 Uhr) bis zum Dienstag, dem 13. Februar (Ankunft in Hannover um 10.50 Uhr)
besuchten die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees unseres Kirchenkreises, Frau Ursula Maurer aus Oberg, und ich als Superintendent
des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Peine auf Einladung unserer südafrikanischen Geschwister unseren Partnerkirchenkreis Borwa II
(in der Northwestern-Provinz an der Grenze zu Botswana gelegen). Anlass der Einladung war die Einführung des dortigen neuen
Superintendenten, Thomas N. Diale durch Bischof Ramokokka am Sonntag, dem 11. Februar.
Während der Freitag und der Montag ganz im Zeichen von An- und Abreise standen (am Freitag immerhin mit einem Besuch beim Diözesanrat,
der unter Leitung des Bischofs in Rustenburg/Thlabane am Bischofssitz der Western Diocese tagte), war der Samstag gefüllt mit Besuchen
bei Mitgliedern des Partnerschaftskomitees und einem Begrüßungsabend, der zugleich die Generalprobe der Chöre für den am nächsten
Tag stattfindenden Einführungsgottesdienst war.
Dieser fand unter großer Beteiligung von Gemeindegliedern aus dem ganzen Kirchenkreis (1.200, davon 700 außerhalb der Kirche)
in Montsiwa statt und dauerte von 9 bis 13.30 Uhr. Im Rahmen des Gottesdienstes waren auch Ansprachen von Frau Maurer und mir
vorgesehen, die beide guten Anklang bei der Zuhörerschaft fanden.
Nach dem beeindruckenden und sehr lebendigen Gottesdienst schloss sich ein gemeinsames Essen an, bei dem gute Kontakte gepflegt
und hergestellt werden konnten; im Anschluss an das Mittagessen besuchte der neue Superintendent mit uns das wöchentliche Treffen
der "youth league"; anschließend fand ein fruchtbares Grundsatzgespräch über Fragen der Partnerschaft sowie ein angeregter
Austausch über Fragen der Kirchenkreisverwaltung statt.
Trotz der Kürze des Aufenthaltes haben sich die Kontakte und Gespräche sehr gelohnt und beidseitig zu einer Konkretisierung der
partnerschaftlichen Zusammenarbeit (besonders bei einem Schul- und einem Sozialprojekt) geführt.
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