Riesige Mehrheit für neue Pröpstin
|
Foto: Henrik Bode |
(März 2001) VECHELDE (mey) Zuerst angespannte Ruhe, als jede einzelne Stimme - für alle sichtbar - auf einer großen Tafel registriert wurde, dann plötzlich tosender Applaus: Mit überwältigender Mehrheit wählte die Vechelder Propstei-Synode Mittwochabend Pia Dittmann-Saxel für zwölf Jahre zur neuen Pröpstin und damit zur Nachfolgerin von Eckhard Schliepack, der im Dezember 1999 gestorben war.
Von den 52 stimmberechtigten Synoden-Mitgliedern waren 48 ins übervolle Vechelder Gemeindehaus gekommen: Pia Dittmann-Saxel erhielt in geheimer Wahl 40 Ja-Stimmen bei drei Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen - 27 Ja-Stimmen hätten der 41-Jährigen gereicht.
"Mit Freuden und aus ganzem Herzen nehme ich diese Wahl an", versicherte die Theologin, die mit Ehemann und der zehnjährigen Tochter in die Propst-Wohnung in Vechelde zieht. Etwa Mitte Juni tritt Pia Dittmann-Saxel - derzeit Pastorin an der Braunschweiger St. Andreasgemeinde - ihr neues Amt an.
"Alles Gute und immer ein glückliches Händchen", wünschte die Vorsitzende der Propsteisynode, Christiane Horn, der neuen Pröpstin. Und Oberlandeskirchenrätin Brigitte Müller wertete das Wahlergebnis von Pia Dittmann-Saxel als "großen Vertrauensbeweis". Nach langer Vakanz der Propst-Stelle und den Debatten über eine Auflösung der Propstei Vechelde "sehen die Kirchenglieder nun voller Erwartungen in die Zukunft".
Und dann gab es viele Blumen für die neue Pröpstin - und Sektflaschen wurden geöffnet.
© Braunschweiger
Zeitung/Peiner Nachrichten, 15. März 2001
zurück