Meike Riedel: Von der Expo auf die Kanzel

Foto: Christian Bierwagen

(Mai 2001) Ihr bisheriger Arbeitsplatz war das Expo-Büro der Kirchen. Dort organisierte Meike Riedel gemeinsam mit drei Mitstreitern das ökumenische Veranstaltungsprogramm im Christus-Pavillon. Für dieses Sondervikariat hatte sie sich nach dem zweiten Examen (September 1999) entschieden.

Inzwischen wurde das Büro in Hannover aufgelöst, und Riedel kommt nach Peine. Sonntag wird sie um 15 Uhr in einem Gottesdienst durch Landessuperintendent Eckhard Gorka zur Pastorin an der Friedenskirche ordiniert. Anschließend findet ein Empfang im Gemeindehaus an der Eichendorffstraße statt.

Die junge Theologin, die seit drei Jahren mit einem Handwerker verheiratet ist, wurde 1968 in Nienburg geboren, wuchs in Celle auf und studierte in Göttingen. Ein Vikariat in Osnabrück und der Besuch des Predigerseminars in Loccum schlossen sich an.

Riedel bekleidet an der Friedenskirche eine halbe Pfarrstelle und ist mit einer weiteren Viertelstelle für den Kirchenkreis tätig.

Aussagen über Arbeitsschwerpunkte mochte sie gestern noch nicht treffen, doch dürfte die Gemeinde von der Expo-Tätigkeit der Pastorin profitieren. Riedel: "Ich habe dort äußerst spannende Gottesdienste erlebt und interessante Künstler kennen gelernt." Es sei gut denkbar, dass einiges davon in die Arbeit einfließe.

Jürgen Dieckhoff, Peine

© Peiner Allgemeine Zeitung, 4. Mai 2001

zurück