Ein Fest für Philipp Spitta
(August 2001) "Philipp Spitta ist noch heute in aller Munde", freute sich der Hildesheimer Landessuperintendent Eckhard Gorka bei strahlendem Sonnenschein und vor hunderten von Gästen im Innenhof des ehemaligen Peiner Lyzeums. Er spielte an auf die segensreiche Dichtertätigkeit des ehemaligen Peiner Superintendenten Philipp Spitta, der am 1. August 200 Jahre alt geworden wäre.
Fünf von sechs Spitta-Liedern im Evangelischen Gesangbuch erklangen mit mächtigem Gemeindegesang im Festgottesdienst in der Jakobikirche, bei dem der frühere Superintendent Johannes Küllig die Predigt hielt. Küllig würdigte seinen Vorgänger als gewissenhaften Seelsorger und aufrichtigen Prediger.
Natürlich ging er auch auf Spittas Verhältnis zu Peine und speziell zum Freischießen ein (siehe Portrait von Philipp Spitta). Spitta sei überzeugt gewesen, dass er den Peinern die frohe Botschaft des Evangeliums nicht vorenthalten dürfe, auch nicht während des Freischießens. "Genau das ist sein Amt gewesen, für das er bezahlt wurde", so Küllig.
Beim anschließenden Fest anlässlich des Spitta-Geburtstages folgten zahlreiche Grußworte aus Kirche und Politik. Philipp Spitta war anwesend, hatte allerdings ein Tuch über dem Kopf. Es wurde gelüftet, nachdem der Braunschweiger Bildhauer Holger Lassen die Herstellung der Bronzebüste des Geistlichen beschrieben hatte, für die er mit seinem Kollegen Andreas Krämmer verantwortlich zeichnet.
Für ihre ehrenamtlichen Verdienste im Spitta-Seniorenzentrum wurden Dorli Becker, Nanny Boß, Margret Gruber, Elisabeth Hadrys, Hanna Jeske, Christa-Maria Land, Irma Mein (nicht im Bild), Käte Nelson und für die Musikgruppe "Terpsychore" des CVJM Peine Hilmar Brötzmann mit der Spitta-Medaille ausgezeichnet. Mit ihnen freuen sich Harald Brandes, Vorsitzender des Jakobi-Kirchenvorstandes (ganz links) und Pastor Martin Lechler (ganz rechts).
Großes Portrait von Philipp Spitta
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© Braunschweiger Zeitung/Peiner Nachrichten, 2. August 2001
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